MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine Schwefelquelle. Der Einsatz von Schwefel ist seit langem bekannt. Bereits in der Antike war das Baden in schwefelreichen heißen Quellen, oft vulkanischen Ursprungs, eine beliebte Methode zur Entspannung des Körpers. In vielen modernen Spas ist das Wasser zudem oft reich an Schwefelverbindungen.
MSM wird auch Dimethylsulfon genannt, eine chemische Bezeichnung für zwei an ein Schwefelatom gebundene Methylgruppen. Schwefel gehört zusammen mit Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium und Phosphor zu den Makromineralien: Mineralien, die der Körper täglich in großen Mengen benötigt. Dennoch ist es eines der am meisten unterschätzten Mineralien. Schwefel aus MSM ist ein Baustein der schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein und Methionin, die Bestandteil fast aller Proteine sind.
Mittlerweile nimmt das wissenschaftliche Interesse an MSM jedes Jahr zu und es wurden bisher mehr als 300 wissenschaftliche Veröffentlichungen veröffentlicht. Wir müssen Schwefel über die Nahrung aufnehmen, da wir ihn nicht selbst herstellen können. Zu den Nahrungsquellen zählen Algen, Obst, Gemüse, Getreide und Tee. Schwefel kommt in Lebensmitteln nicht in großen Mengen vor und ein großer Teil geht beim Kochen verloren.
Viele Menschen scheinen einen Schwefelmangel zu haben, ohne es zu merken. Wenn es nicht möglich ist, ausreichend schwefelhaltige Nahrung zu sich zu nehmen oder wenn wir mit zunehmendem Alter eine nachlassende Leistungsfähigkeit unseres Schwefelstoffwechsels feststellen, kann ein MSM-Ergänzungsmittel eine Lösung bieten. Auf diese Weise kann der Schwefelgehalt im Körper aufrechterhalten werden.
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